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Webdesigner finden

Wie Sie die große Auswahl an Webdesignern filtern und einen kompetenten Partner finden.

„In letzter Zeit ist mir vermehrt aufgefallen, dass Menschen und Unternehmen schlichtweg überfordert sind einen kompetenten Partner aus dem großen Angebot an Webdesignern und Agenturen herauszufiltern.

Mit diesem Artikel will ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und Ihnen dabei helfen seriöse Dienstleister von schwarzen Schafen zu unterscheiden.“

Robert Rosanke,
Webdesigner

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann brauche ich einen Webdesigner?
  2. Welche Vorteile bringt mir eine Zusammenarbeit mit einem professionellen Webdesigner?
  3. Agentur vs. Freelancer – Die Unterschiede
  4. Wie Sie die große Webdesigner-Auswahl filtern
  5. 4 Dinge, vor denen ich mich in Acht nehmen würde
  6. Tipps für eine reibungslose Zusammenarbeit
  7. Abschließende Worte

Wann brauche ich einen Webdesigner?

Meiner Meinung nach würden die meisten Selbständigen und Unternehmen von der Zusammenarbeit mit einem professionellen Web-Dienstleister profitieren.

Doch bevor wir die konkreten Kriterien für die Webdesigner-Wahl durchgehen, will ich Ihnen noch die Möglichkeit geben zu überprüfen, ob Sie überhaupt einen Webdesigner brauchen.

Ein Webdesigner lohnt, wenn Sie

Schnelltest: Bin ich ein Problemkunde?

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die Ihre persönlichen Designwünsche über die Bedürfnisse der späteren Webseitenbesucher stellen und auch den Webdesigner über die beste Vorgehensweise für das Projekt belehren wollen, dann sollten Sie bei Ihrer Suchmaschine des Vertrauens vielleicht mal nach „Webseiten Baukasten“ suchen.

Mit einem Baukasten können Sie Ihre Webseite eigenständig umsetzen ohne die Zeit eines Webdesigners, der Ihr Projekt mit einer individuellen Beratung wirklich voranbringen will, zu verschwenden.

Die Seite wird am Ende vermutlich nicht gut. Doch besser hätte sie ein Webdesigner auch nicht umsetzen können, wenn er während dem Projekt eh kein Mitspracherecht erhalten hätte.

Welche Vorteile bringt mir eine Zusammenarbeit mit einem professionellen Webdesigner?

Meistens wenden sich Unternehmen an einen Webdesigner und wollen, dass dieser das gesamte Webprojekt betreut und umsetzt.

Die Vorteile für Unternehmen liegen dabei klar auf der Hand:

Das Szenario, dass eine Marketing-Agentur für das Konzept beauftragt wird, ein weiterer Grafiker die Layouts erstellt und der Webdesigner abschließend nur die Webseite programmiert gibt es natürlich auch.

In dieser Konstellation würden sich die geforderten Kompetenzen schlicht und einfach auf die verschiedenen Dienstleister verteilen.

Agentur vs. Freelancer – Die Unterschiede

Nicht immer ist es klar ersichtlich, ob für das anstehende Projekt ein einzelner Webdesigner oder doch eine ganze Agentur benötigt wird.

Hier die wichtigsten Unterscheide auf einen Blick.

Agentur

Pro

  • Oftmals breites Angebot an Leistungen
  • Personelle Ressourcen (geringeres Risiko, dass das Projekt wegen dem Ausfall einer Person still steht)
  • In der Regel auch am Wochenende erreichbar

Contra

  • Höhere Grundkosten aufgrund des benötigten Verwaltungsaufwands für Mitarbeiter und Co.

Freelancer

Pro

  • Oftmals klare Spezialisierung auf ein Thema
  • Geringere Preise dank kleinerem Fixkostenapparat
  • Volle Konzentration auf Ihr Projekt

Contra

  • Wenn der Freelancer mal krank ist, dann steht das Projekt still

Wie Sie die große Webdesigner-Auswahl filtern

Kommen wir nun zum spannenden Teil und der Frage, woran Sie einen guten Webdesigner erkennen.

1. Referenzprojekte prüfen

Prüfen Sie die Qualität der Referenzprojekte.

Lesen Sie sich dazu – sofern vorhanden – die Projektbeschreibungen durch, um mehr über die Arbeitsweise des Webdesigners herauszufinden.

Anschließend: Rufen Sie die umgesetzte Webseite in Ihrem Browser auf und machen Sich ein eigenes Bild von der Qualität des Ergebnisses.

Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

2. Leistungsangebot prüfen

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Qualität der Referenzprojekte Ihren Ansprüchen entspricht, dann sollten Sie das Leistungsangebot des Webdesigners genauer studieren.

3. Transparenz prüfen

Oftmals haben Auftraggeber eines Webdesign-Projekts nahezu keine Ahnung, was im Hintergrund überhaupt abläuft, um die Webseite zu erstellen.

Einige Anbieter nutzen diese Unwissenheit schamlos aus, um sinnlose Zusatzleistungen zu verkaufen oder eine schlechte Qualität für viel Geld zu verkaufen.

Schauen Sie unbedingt auf der Webseite des Anbieters nach:

4. Gemeinsamkeiten prüfen

Wenn Sie die Webseiten von Webdesignern und Agenturen einmal genauer anschauen, dann werden Sie ein Gefühl dafür bekommen, was diesen wichtig ist und wie deren Philosophie ist.

Im Folgenden einige Dinge, die ich persönlich als Gegensätze einstufe und bei denen Sie entscheiden müssen, was Ihnen wichtiger ist.

Bitte überlegen Sie sich vorab, was Ihnen grundsätzlich wichtiger ist und prüfen, ob die Webdesigner die Priorität ebenfalls auf den Punkt legen, der Ihnen wichtig ist.

So haben Sie im Verlauf des Projekts eine Basis an geteilten Werten, die die Zusammenarbeit erheblich erleichtern kann, weil niemand mehr den anderen überzeugen muss, welcher Ansatz der bessere ist.

4 Dinge, vor denen ich mich in Acht nehmen würde

Rankingversprechen

„Magische (absolut geheime) Tricks für Google Platz 1 in nur 4 Wochen“ könnte ein Slogan für eine SEO-Agentur lauten.

Seriöse Dienstleister würden so etwas niemals sagen.

Es ist zwar allgemein bekannt, dass starke Backlinks und hochwertiger Content große Hebel bei der Suchmaschinenoptimierung sind, doch niemand kennt die Algorithmen der Suchmaschinenanbieter wirklich zu 100% und kann genaue Positionen garantieren.

Und sind wir mal ehrlich: Wer die Algorithmen kennen würde, der würde eher bei Global Playern anklopfen und Millionen mit seinem Wissen verdienen anstatt seine Dienste für kleine Firmen aus der Umgebung anzubieten.

Besonders in umkämpften Märkten können SEO-Erfolge auch mal ein dreiviertel oder ganzes Jahr auf sich warten lassen. Lassen Sie sich nicht von „schnell und einfach“ Versprechungen ködern.

Eigene Content Management Systeme für einfache Aufgaben

Für viele Anwendungsfälle gibt es heute bereits Lösungen.

Für „einfache Webseiten“ gibt es beispielsweise WordPress oder Typo3.

Für Online Shops gibt es WooCommerce, Shopify, Magento und viele mehr.

Wenn ein Anbieter Ihnen also ein selbstentwickeltes Content-Management-System (CMS) verkaufen will ohne dass Sie wirklich spezifische Anforderungen haben, dann können Sie davon ausgehen, dass es sich hierbei um den Versuch handelt Sie abhängig vom Dienstleister zu machen und Sie am zukünftigen Anbieterwechsel zu hindern.

Zugegeben: Bei einer kleinen Webseite wäre diese Vorgehensweise nicht allzu fatal, weil diese auch einfach auf einem neuen CMS von einem anderen Dienstleister wieder aufgebaut werden könnte.

Doch je komplexer und fortgeschrittener ein Projekt ist, umso schwieriger wird der CMS-Wechsel.

Mit einem selbst erstellten CMS nehmen Sie sich die Möglichkeit schnell und einfach den Dienstleister zu wechseln, wenn Sie beispielsweise mit der Betreuung der Webseite unzufrieden sind.

Fragen Sie – besonders bei speziellen Anforderungen – mindestens drei bis fünf Web-Dienstleister an, um herauszufinden, ob sich vielleicht eine Herangehensweise für Ihre spezifische Herausforderung branchenweit durchgesetzt hat.

Top Leistung für wenig Geld

„Ihre super duper individuelle Webseite in nur 2 Wochen und für 500 Euro“ könnte eine Überschrift lauten, bei der ich mehr als stutzig werden würde.

Denn oftmals braucht ein Webprojekt eine umfassende Planung und einiges an Vorlauf für die Erstellung von Texten und Fotos, bevor die Webseite überhaupt umgesetzt werden kann.

Wenn Sie also die Kombination aus schneller Umsetzung und einem super günstigem Preis sehen, dann sollten Sie den Anbieter ganz genau unter die Lupe nehmen.

Im besten Fall ist der Anbieter einfach neu am Markt und will schnell an Referenzen kommen.

Doch ein guter Webdesigner, der sorgfältig arbeitet und wirklich am Projekterfolg interessiert ist, der wird Ihnen solche Angebote – selbst wenn er es wollte – nicht machen können. (Es sei denn er ist ein autark lebender Selbstversorger.)

Anmerkung: Ich will an dieser Stelle nicht kritisieren, dass einige Anbieter günstige Webseiten verkaufen. Das ist völlig in Ordnung. Problematiasch finde ich nur, dass oftmals genau diese Anbieter am lautesten schreien, wie maßgeschneidert und SEO-optimiert die Seite sein wird. Und das ist – diplomatisch gesagt – nicht immer ehrlich, befürchte ich.

Gleich aussehende Referenzen

Im Erstgespräch mit Interessenten versuche ich stets herauszubekommen, warum diese einen neuen Webdesigner suchen und welche Probleme es mit dem vorherigen Dienstleister gab.

Ein Interessent verriet mir im Gespräch den Namen der Agentur, die seine Seite erstellte, und bekundete seine Zweifel, ob die Leistungen wirklich so individuell wie angepriesen waren.

Nach dem Gespräch suchte im Netz nach der Firma und sah mir deren Referenzen an.

Testweise drei verschiedene Seiten aus der gleichen Branche.

Alle waren optisch gleich aufgebaut – lediglich Farben und Logos wurden ausgetauscht. Alle nutzten zum Verwechseln ähnliche Stock-Fotos. Teilweise wurden sogar die gleichen Texte und Download-Inhalte angeboten.

Vor solchen Dienstleistern sollten Sie sich als Auftraggeber fernhalten.

Tipps für eine reibungslose Zusammenarbeit

Hier noch ein paar Tipps, mit denen Sie einen Beitrag zu einem reibungslosen Projektablauf leisten können.

Investieren Sie in professionelle Inhalte

Besonders bei kleineren Projekten kommen Auftraggeber häufig auf die Idee Kumpels und alte Bekannte – beispielsweise für die Fotos – um Hilfe zu bitten.

Erfahrungsgemäß kommt es bei solchen Konstellationen teilweise zu monatelangen Verzögerungen, weil der Kumpel zu oft doch keine Zeit hat.

Am Ende wird dann doch der vom Webdesigner empfohlene Fotograf gebucht. Bitte investieren Sie direkt in professionelle Inhalte und sparen wertvolle Zeit.

Halten Sie sich an Deadlines

Projekte beginnen häufig mit der Planung von Etappen und Zuständigkeiten.

Bitte haben Sie Ihren Terminplan im Blick, blocken sich verbindlich Zeit für Ihre Mitwirkungspflichten und tragen Ihren Teil dazu bei, dass aus der Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Webdesigner eine nachhaltige und faire Partnerschaft entstehen kann.

Lassen Sie Ihre ahnungslosen Freunde aus dem Spiel

Immer wieder fragen Auftraggeber Freunde und (Geschäfts)Partner nach den Meinungen zu Designvorschlägen und Co.

In der Regel bringen diese Menschen nur unqualifiziertes Feedback à la „mir gefällt die Farbe nicht“ mit in das Projekt, sodass der Webdesigner Ihnen durch die Blume sagen muss, dass das Feedback Ihrer Freunde wertlos ist.

Bitte bringen Sie Ihren Webdesigner nicht in solche Situationen und lassen unbeteiligte aus den Entscheidungen heraus.

Geben Sie qualifiziertes Feedback

Ich bin mir bewusst, dass es für Auftraggeber schwer sein kann Ihre ersten Empfindungen zu einem Designvorschlag in Worte zu fassen.

Doch Feedback, wie „Da fehlt noch irgendwas. Ihnen fällt doch bestimmt was ein…“ hilft mir leider nicht.

Konzentrieren Sie sich lieber auf die Inhalte und prüfen, ob die wichtigsten Fragen, die Kunden zu Ihren Leistungen und Produkten haben, übersichtlich beantwortet werden.

Denn das ist am Ende auch das, was dem Interessenten am wichtigsten ist, damit er zum Kunden werden kann: eine Antwort auf seine Frage.

Abschließende Worte

Die Qualität einer Zusammenarbeit mit einem Webdesigner richtet sich nach den eigenen Anforderungen und dem Budget.

Denn ein Webdesigner kann nur so gut sein, wie Sie es ihm ermöglichen.

Budget, Mitspracherechte und Zeit sind essenziell für ein erfolgreiches Projekt und sollten von Ihnen in einem fairen Umfang zur Verfügung gestellt werden.