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Barrierefreiheit für Webseiten

Informationen zur Barrierefreiheit für Webseiten im allgemeinen und auf webfluence.de.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum Barrierefreiheit wichtig ist
  2. Was ist Barrierefreiheit?
  3. Was eine barrierearme Webseite ausmacht
  4. Wie bediene ich eine Webseite mit der Tastatur?
  5. Barrierefreie Webseiten entwickeln
  6. Zugänglichkeit auf webfluence.de
  7. Zugänglichkeit von Kundenwebseiten
  8. Weiterführende Informationen

Warum Barrierefreiheit wichtig ist

Fokus bei der Entwicklung vieler Webseiten und Webanwendung liegt meiner Erfahrung nach häufig auf Design und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Diese Dinge haben also durchaus ihren Sinn. Doch fehlt in der Rechnung meiner Meinung nach die Barrierefreiheit.

Das Thema wird häufig als „die Seite für Behinderte nutzbar machen“ verstanden und schnell wieder abgetan, weil „wir solche Kunden nicht haben. Das lohnt sich für uns nicht.“

Besonders kleinen Unternehmen, glaube ich diese Aussage. Vermutlich haben diese kaum oder sogar keine stark eingeschränkten Kunden. Zumindest sehen sie diese in ihren Büros vor Ort nicht.

Und dennoch glaube ich, dass viele nicht eingeschränkte Kunden und Interessenten von einer möglichst barrierefreien Webseite (der kleinen Firma) profitieren. Und zufriedene User geben der Firma eine Chance auf Erfolg im Internet.

Beispiele, wie Barrierefreiheit sich positiv alle User auswirkt

An dieser Stelle eine kleine Liste mit wirklich einfach umzusetzenden Dingen, die bereits einen Einfluss haben.

Alleine bei diesen drei sehr einfachen Beispielen wird schnell klar, dass Barrierefreiheit und allgemeine Benutzerfreundlichkeit nah beieinander liegen. Selbst wenn eine Maßnahme hauptsächlich durchgeführt wird, um Behinderte zu unterstützen, so kann das am Ende bedeuten, dass alle User davon profitieren.

Beispiele, wie sich Barrierefreiheit für Webseitenbetreiber lohnt

Nach der EU -Richtlinie sind alle die Stellen, die zur Einhaltung der EU -Vorschriften zur Vergabe öffentlicher Aufträge verpflichtet sind, auch zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Anwendungen verpflichtet.

FAQ zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen

Was ist Barrierefreiheit?

Digitale Barrierefreiheit ist der Versuch, die Inhalte einer Webseite oder Anwendung möglichst vielen Menschen einfach zugänglich zu machen.

Habe ich in ähnlicher Form mal irgendwo im Netz gelesen.

Es gilt also, möglichst viele Menschen an der digitalen Informationswelt teilhaben zu lassen. Denn nur wer teilhaben kann, der kann auch ein Kunde werden oder anderweitig einen Wert einbringen.

Die digitale Teilhabe schließt dementsprechend auch Menschen mit Behinderungen ein.

Fast 10% Schwerbehindertenquote in Deutschland

Laut statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2019 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland erfasst. Das entspricht einer Schwerbehinderten­quote von 9,5%. Bei den Über-64-Jährigen liegt die Schwerbehinderten­quote sogar bei 25,3%.

Spannend ist, dass die Behinderungen in 89% der Fälle nach einer Krankheit auftreten und bleiben. Nur 3% waren angeboren.

Einschränkungen, die einen eigenen Weg erfordern, um auf Inhalte im Web zuzugreifen:

Als kleine Ergänzung möchte ich noch die „Wurst- und Zitterfinger“ anbringen. Vermutlich – ich weiß es nicht – sind diese Dinge selten wirklich diagnostiziert und als Krankheit eingestuft. Doch wer kräftige Finger hat, kann ebenfalls Probleme bei der Bedienung kleiner Buttons auf Touchscreens haben.

Es geht also nicht nur um wirklich schwere Behinderungen, sondern auch um allgemeine Probleme und Beeinträchtigungen, die Menschen haben können.

Ziel der Barrierefreiheit

Das große Ziel der Barrierefreiheit sollte nun klar sein.

Möglichst viele Menschen teilhaben lassen und Zugang zu Informationen ermöglichen.

Das wird in unserer zunehmende digitalen Welt auch immer wichtiger.

Der freie Zugang zu Informationen und Angeboten ist von enormer Bedeutung für uns alle. Zum einen, um wirtschaftlich mithalten zu können und zum anderen, um persönlich Teil der Gesellschaft sein zu können.

Auf technischer Ebene bedeutet das Ganze: Tools – also Soft- und Hardware – zu unterstützen, die es Menschen mit Einschränkungen ermöglichen, auf das Web zuzugreifen. Nicht immer können beeinträchtigte Menschen einfach Maus, Bildschirm und Tastatur nutzen.

Was eine barrierearme Webseite ausmacht

Eine barrierearme Webseite zeichnet sich im Kern dadurch aus, dass Menschen mit Einschränkungen die Seite gut nutzen können.

Das ist nun zugegebenermaßen schwammig formuliert und schlecht messbar, wenn ich nicht gerade assistive Technologie in meiner Nähe habe, um die Seite ausführlich und richtig – das ist gar nicht so leicht – zu testen.

Um die Bewertbarkeit zu vereinfachen und Grundregeln für Webentwickler zu kommunizieren, gibt es die Web Content Accessibility Guidelines (engl.), kurz WCAG.

Die WCAG gibt es in mehreren Versionen und werden mit der Entwicklung der Technik aktualisiert, um auch für neue Technologien Anhaltspunkte zu geben.

Die Kerneigenschaften einer barrierefreien Webseite sind laut WCAG:

Wahrnehmbar: Eigenschaften, die die Wahrnehmbarkeit verbessern

Bedienbar: Eigenschaften, die die Bedienbarkeit verbessern

Verständlich: Eigenschaften, die die Verständlichkeit verbessern

Robust: Eigenschaften, die die Robustheit verbessern

Hervorragende Browserkompatibilität mit assistiven Technologien ist vermutlich schwer zu erreichen. Eine kleine Umfrage zur Screenreader-Nutzung (engl.) aus dem Jahr 2017 deutet an, dass knapp über 30% der Screenreader-User noch den Internet-Explorer nutzen. Für dieses Stück Software wird im Endkundengeschäft selten noch aktiv entwickelt und getestet.

Wie bediene ich eine Webseite mit der Tastatur?

Basis-Tastenkürzel

Einige Seiten bieten für individuelle Komponenten weitere Tastenkürzel an. Die oben dargestellte Liste ist nur als Einstieg zu verstehen.

Der erste Schritt, nachdem die Seite geladen ist

Sobald eine Seite aufgerufen und geladen ist, kannst du durch das Drücken der Tabulator-Taste das erste Element der Seite anvisieren.

Wenn an dieser Stelle auf visueller Ebene nichts passiert und du nicht weißt, was gerade passiert ist, dann ist das in der Regel kein gutes Zeichen für die Barrierefreiheit der Seite.

Barrierefreie Webseiten entwickeln

Der Hauptfokus bei der Erstellung von barrierearmen Webseiten liegt auf der Bedienbarkeit der Seite in verschiedenen Anwendungsszenarien.

Während der Entwicklung müssen Design- und Funktionswünsche regelmäßig in Abgleich mit dem Umsetzungsaufwand gebracht werden, um die nächsten Schritte abzustimmen.

Denn einfach mal hier und da einen Drittanbieter-Service integrieren, ist bei diesem Vorhaben nicht immer leicht.

Die Auswahl an Drittanbieter-Tools wird mit steigenden Ansprüchen geringer

Barrierefreiheit effizient umzusetzen, bedeutet meines Gefühls nach, eher Frameworks und Komponenten-Bibliotheken zu nehmen, die von großen Firmen/Teams angeboten und betreut werden oder individuell zu entwickeln.

Bei großen Projekten wird schon eher Wert auf Barrierefreiheit gelegt als bei kleinen Angeboten, deren Hauptziel es ist, erstmal Traktion am Markt zu generieren.

Besonders kleine Drittanbieter-Tools sind tendenziell eher selten – so mein Eindruck – barrierefrei.

Barrierefreiheit kommt gleichzeitig immer mehr ins Bewusstsein von Entwicklern, denke ich. Dieser Zustand könnte sich dementsprechend über die Zeit ändern.

Individuelle Entwicklung und Fokus aufs Wesentliche werden wieder interessant

Der Kriterienkatalog für die Wahl externer Abhängigkeiten wird länger. Es wird mehr Zeit investiert und abgewägt. Gegebenenfalls auch der eigene Entwickler häufiger gefragt, weil die Eigenentwicklung wieder eine interessante Option ist.

Das Ziel ist schließlich, die Seite möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Und das nachhaltig. Das oberste ziel vieler Webprojekte – hübsch aussehen – ist nicht mehr alleiniges Entscheidungskriterium während der Konzeption und Entwicklung.

Meiner Meinung nach, hat eine barrierearme Zielstellung bei begrenztem Budget einen positiven Einfluss auf das gesamte Projekt.

Denn häufig verlässt der Wunsch nach dem „super individuellen Wow-Effekt“ im Design die Prioritätenliste des Auftraggebers.

Das finde ich als Entwickler gut. Schließlich darf ich mich darauf konzentrieren, ein solides Produkt zu erzeugen. Zahlreiche Stunden in den „Wow-Effekt“ zu investieren, den gefühlt keinen User wirklich weiterbringt, gehört der Vergangenheit an. Das ist sehr angenehm.

Ein kleiner Disclaimer

Eine moderne Webseite wird höchstwahrscheinlich nicht für 100% der potentiellen Leserschaft zugänglich sein.

Alleine schon, weil einige Menschen 10 Jahre alte Browser benutzen und eine Kompatibilität zu diesen vom Programmieraufwand her – zumindest meiner Meinung nach – in der Regel unverhältnismäßig ist.

Wie oben schon mehrfach verwendet, ist „barrierearm“ vermutlich ein passenderer Begriff als „barrierefrei“.

Zugänglichkeit auf webfluence.de

webfluence.de folgt dem Ansatz, die Inhalte möglichst vielen Menschen einfach zugänglich zu machen.

Umgesetzte Maßnahmen

Liste zu verbessernder Dinge

Im Folgenden eine kleine Liste von Dingen, die auf webfluence.de weiterhin verbessert werden können.

Dein Feedback ist erwünscht

Ich freue mich über Feedback zur Nutzung von webfluence.de.

Wenn Bestandteile der Webseite nicht für dich oder mit deine assistive Technologie funktionieren, dann lasse es mich wissen.

Telefon: 0345 52485943

Mail: r.rosanke@webfluence.de

Zugänglichkeit von Kundenwebseiten

Als Webdesigner will ich dafür sorgen, dass die Webseiten meiner Kunden und Partner möglichst zugänglich sind.

Dafür achte ich auf folgende Punkte:

Wenn ein Kunde mir – aus welchen Gründen auch immer – vorgibt ein spezifisches Theme oder Plugin zur Umsetzung der Arbeiten zu nutzen, dann kann ich natürlich nur im Rahmen, die die externe Software vorgibt, tätig sein.

Gleiches gilt für Designwünsche, die, aus Gründen der Unternehmenskultur oder des Brandings, in einer bestimmten Art und weise umgesetzt werden müssen.

Das sollte klar sein.

Weiterführende Informationen